Hausbesuche

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Seitdem ich beide Kinder im Kindergarten habe, eröffnet sich mir eine ganz neue Welt: Die Hausfrauen-Welt. Ich kannte sie vom Hören-Sagen – und meine eigene Mutter war selbst eine sehr erfolgreiche Leiterin eines solchen kleinen Familienunternehmens.

Aber alleine zu Hause zu sein – das kenne ich (zumindest im gesunden Zustand) eigentlich gar nicht mehr. Was man da wohl alles anstellen kann!  Weiterlesen

Was ich am Mama Luja sein liebe…

… wenn der Tag für die kleine Ballerina so spannend war, dass sie nicht aufhören kann, davon zu erzählen und dann mitten im Satz vor Erschöpfung einfach einpennt.
… das tief aus dem Inneren kommende, glucksende, dreckige, ehrliche Kinderlachen.
… dass man morgens auf dem Kopf schon mal aussieht wie Amy Whinehouse, weil sich die ganze Nacht lang kleine Kinderhände durch die Haare gewühlt haben. Weiterlesen

Hilfe, ich bin Hausfrau?!

Neulich in unserer Dorfsparkasse…

Ich möchte ein Konto eröffnen, um endlich auch am einzigen Geldautomaten vor Ort an mein Geld zu kommen. Denn leider kann man beim Bäcker und in der Dorfapotheke immer noch nicht mit Karte bezahlen. Dorf eben. Als ehemaliges „Großstadtkind“ irritiert mich das nachwievor.

Der frischgebackene Bankkaufmann lotst mich und meinen damals 11-monatigen kleinen Feuerwehrmann in sein kleines Glasbüro und füllt alle notwendigen Daten in sein Formular. Ich warte. Baby darf zum Glück mit der Holzpyramide zur Altersvorsorge spielen.

Als ich endlich den Kontoeröffnungsantrag unterschriftsreif vorgelegt bekomme, muss ich mit einiger Verwunderung feststellen, dass der junge Mann im Konfirmationsanzug im Feld „Beruf“ ungefragt und selbstständig Folgendes eingetragen hatte: HAUSFRAU.

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Working Mom – oder: was machst du eigentlich so den ganzen Tag?

Seit der kleine Feuerwehrmann auch in den Kindergarten geht, darf ich endlich wieder offiziell den Hausanzug gegen den Hosenanzug tauschen. Denn: ich gehe wieder arbeiten! Es sind zwar nur 20 Stunden pro Woche, aber mein „Mini-Job“ ist die ideale Abwechslung zum Mama-Alltag. Klar bedeutet das auch zusätzlichen Stress, wenn man morgens mit den Kindern zusammen das Haus verlässt und auch erst mit Ihnen mittags wieder nach Hause kommt. Irgendwie räumt nämlich zwischendurch zu Hause keiner auf. Für mich ist der halbtägliche Ausflug in die Erwachsenen-Welt vier mal pro Woche aber auch ein bisschen wie Wellness für Hirn und Seele. Weiterlesen