10 Oma-Sätze, die jedes Kind erziehungstechnisch wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen und Eltern in den Wahnsinn treiben können

Wusstet ihr, dass am kommenden Sonntag offizieller „Omatag“ ist? In Deutschland wird nämlich immer am zweiten Sonntag im Oktober der Feiertag der Großeltern begangen. Grund genug, einmal für alle Omas (okay, und Opas) eine Lanze zu brechen. Ihr seid einfach unersetzlich!

Und meine Kinder haben definitiv die weltbeste Oma von allen. Das muss an dieser Stelle einmal unumstößlich so festgehalten werden. Sie ist liebevoll, fürsorglich, lustig, kreativ, aufopferungsbereit, unternehmungslustig, weise, niemals krank, spielt geduldig alles mit, kann singen, kochen & backen und liest alle Kinderwünsche selbstlos von den kleinen Kulleraugen ab.

Aber auch die beste Oma kann die Eltern ihrer Enkel mit so gewissen, einfach typischen Oma-Sätzen an den Rand der Verzweiflung bringen. Es gibt einfach diese regelrechten Killerphrasen, bei denen sich bei allen Eltern die Nackenhaare hochstellen, weil sie (zumindest in Kombination) jedes Kind erziehungstechnisch direkt wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen können. Nur für’s Protokoll: Sie stammen nicht alle nur von unserer Oma.  😉

Hier sind sie jedenfalls:

Oma sagt ich darf das

10 Oma-Sätze, die jedes Kind erziehungstechnisch wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen und Eltern in den Wahnsinn treiben können

  1. „Ihr wollt alle etwas Unterschiedliches zum Mittag? Klar, ich koche euch das schnell.“
  2. „Ich würde dir ja noch ein Eis/Gummibärchen/Schoko-Bon/* (*beliebig erweiterbar) geben, aber deine Mama hat NEIN gesagt.“
  3. „Natürlich mache ich dir noch einen warmen Kakao in dem blauen Schnabelbecher, den wir dann später in Uromas goldene Sammeltassen umfüllen und auf dem Sofa trinken können.“
  4. „Irgendwie sind sie uns jetzt doch auf den letzten Metern im Auto eingeschlafen.“
  5. „Aber er wollte doch so gerne die Schüssel mit Wasser, Regenwürmern, den roten Beeren und dem Gras-Matsch mit rein nehmen zum Tünteln.“
  6. „Ja, ok. Keine Süßigkeiten mehr. Aber wer möchte denn Pfannkuchen mit Nutella oder einen Pudding? Was?“
  7. „Ihr könnt ruhig damit spielen… Ach, jetzt ist die Vase/Porzellantasse/Fernbedienung/* (*beliebig erweiterbar) runtergefallen? Macht nix, das kann der Opa ja nachher reparieren.“
  8. „Ach, das waren doch nur so’n paar kleine Kekse vorm Abendbrot, ich weiß jetzt auch nicht, warum sie keinen Hunger haben …“
  9. „Ihr wollt das Badezimmer ganz alleine sauber machen? Okay, ich komme in 20 Minuten mal gucken, wie’s geworden ist.“
  10. „Nein, ihr müsst nicht aufräumen. Oma macht das gleich.“

Aber auch die Kinder beherrschen diesen einen herrlichen Oma-Satz. Ihr kennt ihn. Er wird immer dann angewendet, wenn es eine elterliche Ansage gibt, die den Kleinen gerade nicht in den Kram passt:

Ich will zu meiner Omaaaaa … !

Habt ihr noch mehr Oma-Sätze? Immer her damit … Einfach als Kommentar dalassen, vielleicht reicht es ja für eine zweite Runde Oma-Sätze.

Eure MAMA LUJA

8 Kommentare

  1. Es ist so schön zu lesen… Leider ist es weder meinen Kindern, noch mir vergönnt gewesen auch nur einen dieser wunderbaren Sätze oder die Aussage „ich will zu meiner Oma“ zu treffen. Ich finde es so wichtig Großeltern zu haben….. Jeder, der welche hat, sollte sie nie als selbstverständlich erachten, sie lieben und schätzen und von ihrer Erfahrung und wissen so viel aufnehmen wie nur möglich….

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  2. “ Deine Mama hat das als Kind auch immer bekommen, und es hat ihr nix geschadet“
    Die Sätze sind schon typisch für Omas und man kriegt ein wirklich schlechtes Gewissen als Mutter, wenn die Oma erlaubt hat was mit zu nehmen und dann diese enttäuschten Gesichter sieht wenn man als Mutter nein sagt.
    Meine Nichte war 3 als sie fröhlich mit Uroma auf dem Küchentisch mit dem Hammer Walnüsse knacken durfte. Und sir war maßlos enttäuscht, das es ihr daheim verboten wurde.

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  3. Pingback: 10 Mal 10 Teil V | Die Kellerbande mit Herz und Seele

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